Best Of Elektornik
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Allgemein:

Ein Leistungsverstärker soll
  • einen möglichst niederohmigen Ausgangswiderstand haben, damit er niederohmig belastet werden kann.
  • einen möglichst hohen Wirkungsgrad haben.

A Verstärker:

Das sind Verstärker mit AP Einstellung, bei denen der AP Strom (Ruhestrom) größer ist, als der maximale Signalstrom. Als Leistungsverstärker sind A-Verstärker unbrauchbar.

Komplementärer Emitterfolger im B-Betrieb

Ein Komplementärer Emitterfolger im B-BetriebKomplementärer Emitterfolger im B-Betrieb ist jeweils nur ein Transistor stromführend, bei positiver Eingangsspannung der Transistor T1, bei negativer Eingangsspannung T2. Im Nulldurchgang der Eingangsspannung (-0,7V < Ue < +0,7V) sind beide Transistoren stromlos, die Verstärkung ist hier näherungsweise Null. Da die übertragungskennlinie in diesem Bereich nichtlinear ist, spricht man in diesem Zusammenhang von übernahmeverzerrungen.

Vorteil:

  • relativ hoher Wirkungsgrad, da kein Ruhestrom ηmax = 78%, bei dieser Schaltung
  • Einfacher Aufbau

Nachteil:

  • nicht lineare Verzerrung

Komplementärer Emitterfolger im AB Betrieb:

Im AB-BetriebKomplementärer Emitterfolger im AB Betrieb erhalten die komplementären Transistoren eine Vorspannung U0. Die Vorspannung U0 wird so gewählt, dass im Nulldurchgang der Eingangsspannung ein kleiner Ruhestrom durch die Transistoren fließt. Dadurch wird die übertragungskennlinieKomplementärer Emitterfolger im AB Betrieb Diagramm linearisiert und die übernahmeverzerrungen verringert

Der Ruhestrom wird durch die Gegenkopplungswiderstände RE begrenzt.

Bei zu klein gewählten Widerständen RE erwärmt sich der Transistor => Basis-Emitterspannung verringert sich => Basis-Emitterspannung verringert sich => die Transistorverlustleistung erhöht sich => Transistoren erwärmen sich => die Basis-Emitterspannung verringert sich => ...

Weitere Infos über Verstärker finden Sie hier