Best Of Elektornik
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2. Bauformen

2.1 Keramikkondensator

Keramikkondensator

Den gewünschten Kapazitätswert erreicht man mit einem Keramikdielektrikum mit sehr hohen εr

  • HDK Massen (Hohe Dielektrizitäts Konstante)
    10000 < εr < 10000
    Nachteil: hoher Verlustfaktor
  • NDK Massen (Niedrige Dielektrizitäts Konstante), für Kapazitäten von 1pF - 1nF
    εr < 1000
    Vorteil: kleiner Verlustfaktor, bessere Temperaturstabilität

Keramikkondensatoren haben eine sehr niedrige Induktivität, deswegen sind sie für HF Anwendungen besonders gut geeignet.

2.2 Wickel-, Schicht- oder Kunststoffkondensatoren

Wickelkondensator Schichtkondensator Kunststoffkondensator

Dielektrikum: Kunststofffolie
Durch Wicklung oder Schichtstruktur erhält man besonders große Flächen.
Kapazitätswerte n - µF höchstens 10µF

2.3 Elektrolykondensatoren

Mit Elektrolytkondensatoren kann man sehr große Kapazitätswerte realisieren.

2.3.1 Aluminium Elektrolytkondensator Al-Elko

Aluminium Elektrolytkondensator Al-Elko

Zwischen 2 Aluminiumfolien liegt eine mit Elektrolyt gedrängte Papierfolie (leitend). Durch einen elektrolytischen Prozess (formieren) erzeugt man auf der Anodenfolie (+ Pol) eine seht dünne Schicht Aluminiumoxid, diese bildet das Dielektrikum.

  • Sehr hohe C-Werte bis mF
  • Darf nur in der richtigen Polung betrieben werden
  • Relativ hoher Verlustfaktor (relativ hoher Leckstrom)

2.3.2 Tantal Elektrolytkondensator Ta-Elko

Tantal Elektrolytkondensator Ta-Elko

Die Anode ist ein poröser Tantal Sinter Körper (große Oberfläche). Hier wird eine Oxidschicht als Dielektrikum aufgebracht.

  • Etwas kleinere Verlustfaktor
  • Keine großen Kapazitäten

Weitere Infos über Kondensatoren finden Sie hier