Best Of Elektornik
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Allgemein:

Ein DifferenzverstärkerSchaltung Differenzverstärker verstärkt die Differenz der beiden Eingangssignale UE1 und UE2.
Er entsteht beim Zusammenschalten zwei identischer Transistorverstärker in Emitterschaltung mit einem gemeinsamen Emitterwiderstand
Die Basisanschlüsse bilden die Eingänge, die Kollektoranschlüsse die Ausgänge.
Die Schaltung wird symetrisch versorgt.

Der Eingangswiderstand eines Differenzverstärkers ist hochohmiger als der eines einfachen Emitterverstärkers. Das Eingangssignal kann ohne Einkoppelkondensatoren direkt angelegt werden. Der Differenzverstärker kann somit auch Gleichspannungen verstärken.

Betriebsarten:

  • reiner Gleichtaktbetrieb:
  • reiner Differenzbetrieb: U1=-U2
  • allgemeiner Betrieb U1 und U2 beliebige Werte.

    Dieser Allgemeine Fall kann in einen reinen Gleichtaktanteil und in einen reinen Differenzbetrieb zerlegt werden. UGL=(U1+U2)/2 UD=U1-U2 Ein Differenzverstärker sollte am besten nur die Differenzspannung verstärken =>Die Gleichtaktverstärkung sollte am besten 0 sein.

    vGL=-RC/(2RE )

    vD=±(β·RC)/(2rBE )

Eigenschaften:

  • auch für Gleichspannungen geeignet (keine Koppelkondensatoren)
  • Unterdrückung der Gleichtaktunterdrückung
  • Durch den symmetrischen Aufbau kompensiert sich die Temperaturdrift von T1 und T2

Wegen dieser guten Eigenschaften wird bei integrierten Verstärkern (OPV) am Eingang immer ein Differenzverstärker verwendet.

Weitere Infos über Verstärker finden Sie hier